brasilianischer Coach vs. brasilianische Medien

 Ich muss zugeben, ich bin kein Fußballfan. Aber ich mag sehr diese Zeit von Weltmeisterschaft, diese Idee, dass wir eine Einheit sind. Komisch, dass Fußball so was schafft. Das nationales Gefühl wird in dieser Zeit sehr verstärkt. Brasilien hört mit alles auf, wenn die Seleção spielt. Kritiker finden so was eine Übertreibung.
"In einem Land, wo die gute Erziehung nur für ganz wenige Leute möglich ist, solches Verhalten zu haben ist einfach Quatsch! Man soll die Schule nicht schließen, oder die Arbeit in öffentliche Amte aufhören (obwohl es in der Öffnungszeit ist) nur weil Brasilien gerade spielt! Wir sind nicht ein entwickeltes Land, um solcher Luxus zu haben!" Das ist die Meinung des Journalistes Elias Alves.
Eine andere Kritik von ihm ist, dass die Wahlkampf für Präsident, Bundesminister usw immer im gleichen Jahr der Weltmeisterschaft ist. Nach seiner Meinung so wird die Aufmerksamkeit der Wähler abgelenkt.

Globo gegen Dunga
Obwohl es in das Land des Fußballs Leute gibt, die gegen dieses Verhalten kämpfen, hilft die Medien aber nicht weiter. Der größte Medienkonzern Brasiliens, Globo, hat in seiner Internetseit von 49 Schlagzeile 11 über WM. Von dieser 11, 10 befinden sich genau am Anfang oben der Seite. Es ist das wichtigste Thema, worüber die Zeitung in Moment spricht. Dieser Konzern hat schon vor  dem Beginn der WM, ein uneutralisches oder unobjektives Verhalten gegen dem brasilianischen Coach gehabt (naja, keine Zeitung schafft diese Neutralität, aber Globo ist besonders schlecht!). Sie versuchen alles möglich, um die öffentliche Meinung gegen ihm zu werfen. Sogar gegen seine Arte sich zu kleiden, hat Globo schon berichtet. Aber sein Versuch scheint nicht gut zu funktionieren. Heute am morgen habe ich mir die Seite angeschaut und konnte nicht glauben an was ich gesehen haben! Sie haben geschrieben, dass Dunga, während einem Kollektivinterview, nur böse über die Medien gesprochen hat und auch böse Wörte gegen einem Journalist des Globos geflüstet hat, nachdem der Journalist durch Gestik sich nicht einverstand gezeigt hat, mit was der Coach gesagt hat. Ich habe mir das Interview geguckt. Er hat nichts böse gegen Medien gesprochen, nur die Wahrheit, eine Kommentar, dass die Medien sich über ein bestimmter Spieler vertan haben. Und ja, es sieht so aus, als er was böse gegen dem Journalist geflüstet hat, aber irgendwie verstehe ich (und fast alle Brasilianer, die Kommentar gelassen haben) den Grund von solchem Verhalten. Es ist schon vier Jahre, dass die Journalisten immer harte Kritik gegen ihm werfen, obwohl die Brasilianer gute Ergebnisse schon gezeigt haben. Globo hatte viele Möglichkeit, über was passiert zu benarichten, aber hat das Konzern das schlimmste Art gesucht: sich in der Rolle der Opfer zu zeigen, als Dunga die Integrität des Journalistes verletzt hat. 

Historischer Hintergrund
Globo ist ja die stärkste und mehr gelesen und gesehen Medienunternehmen in Brasilien, sie hat viel Macht, aber die Brasilianer sind mindestens in diesem Punkt bewusst: man soll Globo nicht vertrauen! Es ist noch in der Gedächtnis der Brasilianer, dass Globo an der Seite des Militärputsches war, dass Globo, während mehr als 20 Jahre der Diktatur, nichts dagegen gemacht hat, nicht wie andere Konzerne die doch gegen dem Zensur gekämpft haben. Deshalb für die Brasilianer ist Globo immer noch "das Böse" und deshalb die Rolle des Opfers zu spielen kommt nicht in der Frage. Insbesonders jetzt, dass Brasilien ein besseres Fußball gespielt hat.

Dunga auch in Deutschlan als "böse" gesehen
Schon seit er Spieler war, war Dunga nie von den Medien geliebt. Mehr als Futebol bonito, oder schönes Fußball, was ihm interessiert ist Ergebnis zu haben, durch Strategien zu siegen. Dafür wurde er, und ist er noch, sehr kritisiert. Ich weiß, dass die ganze Welt die Balltricks sehen möchte, die die Brasilianer machen können. Anderseits, ich glaube, dass heutzutage solche Tricks keine Neuigkeit mehr sind, ich glaube,  dass jeder Spieler egal woher sie kommen, so was machen können. Gewinnt die WM nicht wer mehr Tricks machen kann, aber das Team, das besser organisiert und konzentriert ist. Im 2006 hatten wir die beste Spieler, die beste Mannschaft, sie konnte viele Tricks machen. Aber es war nur Zirkus. Wir sind sehr früh zurück nach Hause gekommen. mal schauen, ob Dunga, mit seiner Strategie, die brasilianische Mannschaft ein bisschen weiter bringen kann.
Ich habe auch auf deutsch eine böse Nachricht über Dunga bei Financial Times Deutschland gelesen. Das war vor dem Spiel, vielleicht hat die Journalistin ihre Meinung verändert...

Fazit
Ich mag WM, aber mir ist bewusst, dass in der Welt gerade viele wichtiger Sache passieren. Leider das ist nicht für jeder Brasilianer klar. Die Tagesordnung für die Mehrheit ist die Diskussion, ob was den Schiedrichter gemacht hat gerade richtig oder falsch ist. Besser wäre, wenn die Diskussion wäre, ob die Bildung sich verbessern könnte, und was man machen sollte, damit so was passiert. Es ist schade, dass wir immer noch als Land des Fußballs gesehen werden. Land des Fußballs, Karneval, schöne Frauen und nichts ansonsten. Oder bin ich zu pessimistisch?


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